Neben der Hormonumstellung kann auch eine einseitige Ernährung die Akne verschlimmern bzw. somit kann im Rückkehrschluss eine angepasste Ernährung den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Im Fokus dieses Artikels steht die kohlenhydratarme Ernährung nach Atkinson. Zwar wurde die Atkinson-Diät zur Gewichtsreduktion entwickelt, jedoch kann man einige interessante Aspekte auch auf eine angepasste Akne-Ernährung transferieren.

Durch die heutige Ernährung nehmen wir durch Weizenmehl und Industriezucker in allen möglichen Produkten sehr viele industrielle Kohlenhydrate zu uns, die von jedem Menschen unterschiedlich gut aufgenommen werden. Zwar gewinnt jeder Mensch aus Kohlenhydraten Energie, jedoch gibt es ganz offensichtlich eine Verbindung zwischen kohlenhydratreicher Ernährung und unreiner Haut bzw. Akne. Ziel einer angepassten Ernährung ist es nun die Kohlenhydrataufnahme zu reduzieren und vermehrt auf Fleisch und Fisch umzusteigen.

Absolute no-go's sind Weizenmehl und weißer Industriezucker. Wer anstelle von Weißbrot Vollkornbrot ist, Süßigkeiten sowie besonders kohlenhydratreiche Früchte wie z.B. Bananen einschränkt und so die Aufnahme beider Inhaltsstoffe beschränkt wird eine Verbesserung der Haut innerhalb weniger Wochen bemerken. Wer nun auf eine kohlenhydratärmere Ernährung umsteigen möchte, wird sich jedoch schnell fragen, was er überhaupt noch essen darf, da sich Zucker und Weißmehl in einem sehr hohen Prozentanteil der Produkte im Supermarkt wiederfinden lässt.

Durch solch eine Ernährungsumstellung lässt sich nicht nur das Hautbild verbessern, auch Gewichtsreduktion ist dadurch möglich und Fett absagen wird unnötig. Eine Nahrungsumstellung ist immer schwierig und vielen fehlt der lange Atem um durchzuhalten.

Gute Erfolge sind bereits zu erkennen, wenn man wenigsten die Kohlenhydrataufnahme einschränkt und so kann man z.B. Nudeln und Reis immer noch essen, am besten in Verbindung mit Fisch und Fleisch. Wer täglich mindestens einmal Fleisch isst, wird auch mit allen wichtigen Mineralien versorgt, die der Körper benötigt. Wer somit seinen Mineralienhaushalt abdeckt, wird auch keine Probleme mit Zinkmangel haben, welcher ebenfalls Akne hervorrufen kann. Wer den täglichen Bedarf an Zink (~15mg) deckt, wird außerdem bemerken, dass das Immunsystem merklich gestärkt wird.

Die Devise für eine angepasste Ernährung zur Aknebehandlung heißt also: Weniger Industrie-Kohlenhydrate (Zucker, Weißmehl) und häufiger Fisch und Fleisch essen. Wer keinen Fisch mag, der kann auch 2-3 Fischöl-Kapseln am Tag schlucken, die dank der Omega-3-Fettsäuren besonders gesundheitsfördernd sind und ein sehr gutes Omega-3- (Akne-Bekämpfend) zu Omega-6-Fettsäuren (Akne-Fördernd) Verhältnis besitzen.

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